Kapo St. Gallen

Optimierung der täglichen Polizeiarbeit durch umfassende Nutzung der Mobilkommunikation

 

Die Kantonspolizei St. Gallen hat mit der umfassenden Nutzung der Mobilkommunikation die tägliche Polizeiarbeit optimiert. Die Herausforderungen in diesem zukunftsweisenden Projekt konnten durch den konsequenten Fokus auf die Projektziele mit agilem Vorgehen und auf die Organisation abgestimmte Kommunikations- und Einführungsmassnahmen erfolgreich bewältigt werden.

Das Projekt orientierte sich an folgenden globalen Zielsetzungen

  • Das mobile Arbeiten erhöht die Präsenz der Kantonspolizei beim Gewährleisten von Ordnung und Sicherheit.
  • Die IT-Unterstützung unterwegs erhöht die Effektivität der Kantonspolizei und führt zu einem Effizienzgewinn in der polizeifachlichen Vorgangsbearbeitung.
  • Schneller verfügbare und qualitativ bessere Informationen erhöhen die Auskunftsbereitschaft und gewährleisten eine erhöhte Sicherheit der Polizisten im Einsatz.
  • Der Einsatz zeitgemässer Informatikmittel fördert die öffentliche Wahrnehmung der Kantonspolizei St. Gallen als kompetentes und innovatives Polizeikorps.

Lösungsbeschreibung und Vorgehen

Das Projekt wurde in drei Realisierungseinheiten durchgeführt.

Relase 1: Im Projekt wurden mit dem Aufbau der Basisinfrastruktur für das Mobile Device Management zunächst die technischen Voraussetzungen zur Integration der polizeilichen Apps und das Management der mobilen Geräte (iPhones) geschaffen.

Das mobile Endgerät wurden initial mit den Grundfunktionalitäten (E-Mail, Kalender, Kontakte, Internetzugriff) an die Anwender verteilt, um den Umgang mit den neuen Arbeitsmitteln kennenzulernen. Für die private und dienstliche Nutzung wird ein Gerät mit sicheren Technologien eingesetzt, entsprechende organisatorische Regelungen wurden festgelegt. Erste polizeiliche Apps wurden eingeführt.

Release 2: Die Software-Entwicklung, die technische und organisatorische Integration der Apps sowie die Ausbildung waren die Schwerpunkte im Release 2.

Release 3: Weiterführung von Teilprojekten, App-Customizing und Projektabschluss

Folgenden Apps wurden erfolgreich eingeführt: kapoPEDIA, kapoJOURNAL, kapoFAHNDUNG, kapoMACS, kapoPEDIA, kapoDISPO

Das agile Vorgehen einer in drei Releases gestaffelten Einführung und die iterative Arbeitsweise erwies sich als erfolgsbringende Strategie und wurde durch den Auftraggeber von Beginn weg unterstützt. Das konsequente Arbeiten mit User-Stories vom Projektstart weg hat sich bewährt. Die Aufteilung der Inhalte und der Funktionsumfang der einzelnen Releases wurden durch die Stakeholder positiv beurteilt.

Die Menge der Veränderungen im Projekt KgM hat die Organisation der Kantonspolizei St. Gallen gefordert. Im Projekt bewährte es sich, den Themen Kommunikation, Ausbildung und Anwendungsbegleitung ein starkes Gewicht zu geben.

Beitrag der BKI AG

Für dieses zukunftsweisende Vorhaben wurde die Rolle des Qualitäts- und Risikomanagers durch Mitarbeiter der BKI AG wahrgenommen. Im Zeitraum von August 2014 bis Oktober 2017 wurden mehrere unabhängige Beurteilungen der Vorgehensweise, Projektorganisation und der Risiken des Projekts vorgenommen.

Projektauftraggeber, Projektausschuss und Projektleitung wurden in der Steuerung und Führung des Projekts wirksam unterstützt. Potenzielle Risiken und Herausforderungen wurden frühzeitig adressiert und nachhaltige Entscheide zu Massnahmen konnten getroffen werden.

Das Projekt wurde mit der Projektmanagementmethode HERMES 5 geführt. Die Mitglieder der Projektorganisation wurden entsprechend ausgebildet. Bei der Schulung der Mitarbeitenden profitierte die Kapo St. Gallen von der Ausbildungskompetenz der BKI AG.

Video: Die Kapo St. Gallen setzt auf mobile Lösungen 

Ihr Kontakt

Bernhard Kruschitz